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Mittwoch, 11. September 2013

Rotkraut

Rotkraut gibt es im Jägerstüble zum Hirschgulasch mit Spätzle und auf unserer Spezialitätenkarte im September zu der Entenkeule mit Kartoffelknödel!

Hier nun das Rezept von "Küchenchef" Martin (ich bekomme leider nie Mengenangaben von ihm, da er meist alles "frei Schnauze kocht" und immer wieder abschmeckt!):
Rotkrautkopf halbieren und in dünne Streifen schneiden...


...mit Zucker, Salz, Zimt, Lobeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken (Martin nimmt Nelkenpulver, weil es für die Gäste meist unangenehm empfunden wird, auf eine frische Nelke zu beißen!)...


 ...und mit viel Rotwein und Essig beizen und einen Tag abgedeckt ziehen lassen.


Zwiebeln halbieren, in Streifen schneiden und in großem Topf...


...mit viel Schweineschmalz anschwitzen...


...das Rotkraut dazu geben und im geschlossenen Topf ca. 1 Stunde kochen...


...ist das Rotkraut zu 90 % gar, gibt Martin den Apfelmus dazu...


...man kann auch frische Apfelstücke nehmen, dann aber früher zum Kraut geben, damit sie verkocht sind bis das Kraut gar ist. Bei der Menge, die wir benötigen, ist es einfacher mit gutem Apfelmus - und das Kraut bekommt einen schönen Glanz.


Nochmals mit Salz und eventuell Zucker abschmecken - fertig!